Bild: © frankschambor.de / Frank Wilde

EINE STIMME. EIN LEBEN.
EIN FRANKY.
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Am wohlsten fühlt sich Franky vor dem Mikrofon im Studio oder auf der Bühne mit Menschen direkt vor sich. Das ist seine Welt.
Mehr als die Hälfte seines Lebens ist er der „Män“ am Morgen, unter anderem bei N-JOY und fast ein Vierteljahrhundert bei radio ffn. Dort trägt nicht nur die Morgenshow seinen Namen. „FRANKY“ wird zur Marke und sein Name untrennbar mit dem Programm verbunden. Eine ganze Generation im Norden Deutschlands ist morgens mit seiner Stimme aufgewacht. Eine Verbindung, die wohl ewig bleibt.
Franky liebt dieses Medium und er beherrscht sein Handwerk. Er ist blitzschnell in seinen Gedanken, spontan und immer ganz nah an den Menschen. Genau das liebt er am Radio: die Unmittelbarkeit und die Möglichkeit, morgens ins Mikrofon zu sprechen und damit wie selbstverständlich Teil des Alltags von Hunderttausenden zu sein.
Zu Recht denken wohl viele Norddeutsche beim Namen Franky bis heute sofort an Radio, an ein Gefühl von Heimat und Vertrautheit, an die eigene Kindheit, an die Jugend in der niedersächsischen Provinz. 
Franky weiß, wie man eine Radiosendung lebendig gestaltet, wie man Geschichten erzählt und wie man Menschen berührt. Wer mit ihm arbeitet, landet schnell auf einer Palme oder (in den letzten Jahren gelegentlich) in einem Tretboot. Man kann aber eben auch viel von ihm lernen.
Stillstand passt nicht zu Franky. Er ist eigentlich ständig in Bewegung. Wenn ihn etwas begeistert, lässt er sich davon anstecken und bringt es mit seiner Art zum Leuchten.
Tja, und Franky ist laut. Eigentlich immer. Er hat viele Ecken, Kanten und Macken. Er kann anstrengend sein und im nächsten Moment andere mit seiner Energie mitreißen. Wenn Franky einen Raum betritt, merkt man das. Umso mehr fällt es auf, wenn er ganz leise wird.
Ob ihm 20 oder 20.000 Menschen gegenüberstehen, spielt für Franky keine Rolle. Er selbst sagt immer, 2.000 Menschen zum Feiern zu bringen, „das kann jeder“. Spannend wird es für ihn bei 20 völlig unmotivierten Leuten, die eigentlich „gar keinen Bock auf den Typen aus dem Radio“ auf der Bühne haben und sich am Ende trotzdem schwitzend in den Armen liegen. Das ist für Franky die Herausforderung und der größte Spaß.
Am Ende zählt, dass die Menschen mitmachen, lachen und eine gute Zeit haben. Musik, so laut wie möglich, Blödsinn und ein Augenzwinkern gehören dazu. Sich selbst nimmt Franky dabei nie zu ernst.
So kennt man Franky. So liebt man ihn.
Frank "FRANKY" Schambor
13. Oktober 1971 – 3. September 2026
Deine Stimme wird fehlen. Du wirst fehlen, Franky.

Im Namen aller Freunde und Wegbegleiter, 
Maik Pagels
im September 2026
Hinweis: Diese Website wird nach Frank Schambors Tod von Freunden und Wegbegleitern redaktionell weitergeführt.

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